logo
Schlepperfreunde Heuchelberg
Home
Über Uns
 Fotogalerie Treffen
Fotogalerie Ausflüge
Aktuelles
Terminkalender
Sonstiges
Shop
Gästebuch
Forum
Kontakt
Satzung
Links
Mitgliedsantrag
Impressum


Schlepperfreunde
Heuchelberg

Hier ein schöner Artikel aus dem Schwarzwald

 

 

Neubulach

 

Dieselfreunde Gast am Heuchelberg

Von Schwarzwälder-Bote, aktualisiert am 23.08.2010 um 16:31
fd77fa60-ac60-11df-ae1e-65d0592b19f7
Foto: Schwarzwälder-Bote

Die Dieselfreunde Schwarzwald aus Neubulach waren beim zweiten Bulldog- und Schleppertreffen der Schlepperfreunde Heuchelberg zu Gast. Schon am Freitag machten sie sich frühmorgens auf den 82 Kilometer langen Weg. Nach sechsstündiger Fahrt durch Wind und Wetter hatten sich die Strapazen gelohnt: Der Festplatz der Heuchelberger war idyllisch von Weinbergen umgeben. Von nah und fern kamen Traktorfreunde aller Art zusammen. So lernte man etwa, wie Weinbau mit neuesten Maschinen funktioniert oder wie früher gemäht und gedroschen wurde. Die Schlepperfreunde Heuchelberg zeigten, was Gastfreundschaft bedeutet – mit viel Einsatz der Mitglieder und freiwilligen Helfer. Foto: Lenzen

 

 


 

Ausschnitt aus der Rhein-Neckarzeitug vom 19.08.08 (Unterland)

"Ich würde diese Rarität nie hergeben"

Zum zweitägigen Treffen der Schlepperfreunde Heuchelberg kamen zahlreiche Fan und Interessierte nach Stetten

 

__________________________________________________________________________________________________________________________________

Hier ein Ausschnitt der Heilbronner Stimme vom 18.08.2008

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/leintal/sonstige;art1906,1325546?_FRAME=33&_FORMAT=PRINT&_FRAME=33&_FORMAT=PRINT)

 

 

 

 

Raritäten, noch immer im Einsatz

Von Gabi Muth

Alte Schlepper gab’s in Stetten zu bestaunen. Dieter Hönnige zeigt, wie der alte Lenz Bulldog vorgeheizt wird, und die Besucher schauen zu.Foto: Gabi Muth

Schwaigern - Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Mit zahlreichen historischen Traktoren sind die Fans von alten Dieselmotoren am Wochenende zum Schleppertreffen nach Schwaigern-Stetten gekommen. Hier wird gestaunt und gefachsimpelt.

30 Pferdestärken

Der alte Porsche, Baujahr 1960, ist der ganze Stolz von Dieter Luippold aus dem Schwaigerner Stadtteil Stetten. Auch wenn es bald ein halbes Jahrhundert alt ist, leistet das Fahrzeug mit seinen 30-Pferdestärken noch ganze Arbeit. „Er ist noch immer im Einsatz, beispielsweise bei Holzsägearbeiten oder bei Schleppertreffen“, erzählt Dieter Luippold. Vor 15 Jahren hat er ihn in Langenbrücken für 800 Mark erworben. „Heute ist er um ein Vielfaches mehr wert – so an die 3000 Euro“, schätzt sein stolzer Besitzer. Luippold ist Schlepperfan und gehört zu den Schlepperfreunden Heuchelberg, die unter der Leitung von Günter Schweizer erstmals auf Schwaigerner Gemarkung das Treffen ausgerufen haben.

Das Motorengeräusch seines Fendt kennt Alois Stier ganz genau. „Diesen Schlepper habe ich schon als 13-Jähriger gefahren, als ich noch keinen Führerschein hatte“, erzählt der Stettener. „Mit diesem Fahrzeug haben wir damals in unserer Landwirtschaft alles geschafft – von Spritzarbeiten bis zur Kartoffelernte.“ Dann stand der Schlepper 17 Jahre lang unbeachtet in der väterlichen Scheune, bis Alois Stier das Fahrzeug in vielen Stunden Arbeit wieder restauriert hat. Über dem Radkasten ragt eine Holzkiste in die Höhe – der Sitzplatz seines Hundes Trixie. „Die ist immer mit dabei, wenn’s auf Tour geht.“

Die Älteren schwelgen in Erinnerungen, und die Kinder sind von den alten Schleppern nicht mehr herunter zu bekommen. Felix, Jan und Tim sind mit ihren Großeltern, Günther und Gisela Plötzner aus Eibensbach, über den Heuchelberg zum Schleppertreffen gekommen.

Alte Motoren sind die Leidenschaft des Großvaters, und so ist er des öfteren mit seinen Enkelsöhnen im Auto-Technik-Museum in Sinsheim oder auf Schleppertreffen zu finden. „Wir wollen den Kindern zeigen, wie es früher war, wie sich die Leute plagen mussten“, erklärt Gisela Plötzner. Und so nehmen die fünf auch den alten hölzernen Ladewagen ins Visier, dessen Holzräder mit Eisen bereift sind, und sie sehen sich den alten Pflug an, der mit Metallrädern bestückt ist und der in den 50er Jahren von Pferden über das Feld gezogen wurde.

Glühnase

Dann zieht Dieter Hönnige von den Stettener Schlepperfreunden alle Aufmerksamkeit auf sich: Mit Kraft pumpt er Luft in die mit Benzin gefüllte Glühlampe. Denn der alte Lanz-Bulldog muss vorgeheizt werden, ehe der Motor gestartet werden kann. Die Flamme züngelt gegen das Metall. „Die Glühnase muss rot glühen“, erklärt er. Erst dann entzündet sich der Dieselkraftstoff. „Wenn der Motor kalt ist, kann das Ganze schon mal fünfzehn bis zwanzig Minuten dauern“, ergänzt Dieter Luippold. Auf dem Schleppertreffen gibt es viel zu bestaunen, und so steht auch Richard Schweizer aus Stetten den Gästen Rede und Antwort. Sein Porsche hat drei Zylinder und 38 Pferdestärken. „Ich würde ihn nie hergeben – er ist unbezahlbar und eine Rarität.“ Und er schont Schweizers Geldbörse. Denn bis der 46-Liter-Tank leer ist, kann er etliche Kilometer fahren.

____________________________________________________________________________________

Bulldog und Schleppertreffen am Heuchelberg

Bericht vom 11.08.2008 Heilbronner Stimme

 

Bulldog und Schleppertreffen am Heuchelberg

Günter Schweizer       

Zum ersten Bulldog- und Schleppertreffen am Heuchelberg lädt Organisator Günter Schweizer (Foto: Guido Sawatzki) am Wochenende, 16.und 17. August, nach Schwaigern-Stetten ein. Damit führt er die Tradition der bislang von Wilhelm Klenk in Brackenheim-Neipperg veranstalteten Treffen weiter. Mit Günter Schweizer unterhielt sich Rainer Kury.

Warum findet das Schleppertreffen diesmal in Schwaigern-Stetten statt?

Günter Schweizer: Wilhelm Klenk hat sich aus gesundheitlichen und Altersgründen zurückgezogen. Es gab jedoch großes Interesse von Oldtimerfreunden in der Region am Weiterbestehen des Treffens. Wenn es gut läuft, möchten wir es wie bislang im Zweijahres-Rhythmus weiterführen.

Woher kommen die Teilnehmer und mit welchen Maschinen?

Schweizer: Die meisten Teilnehmer kommen aus einem Umkreis von etwa 50 Kilometern. Einige reisen von weiter her an, zum Beispiel aus Altensteig im Schwarzwald. Die Schlepper sind vorwiegend historische Maschinen, die 25 Jahre oder noch älter sind.

Was wird geboten?

Schweizer: Neben den Bulldogs und Schleppern stellen wir auch alte Landmaschinen wie zum Beispiel Getreidebinder aus, die vor 40, 50 Jahren im Einsatz waren. Zudem werden am Samstag ab 10 Uhr Speisen und Getränke angeboten. Wir treffen uns in der Nähe des Schützenheims, am Ortsrand.

Mit wie vielen Teilnehmern und Besuchern rechnen Sie?

Schweizer: Das ist stark vom Wetter abhängig. Wir hoffen auf ähnlichen Zuspruch wie bei den vergangenen Treffen, also 100 bis 150 Teilnehmer.

11.08.2008

 

Schlepperfreunde-Heuchelberg  | schlepperfreunde-heuchelberg@web.de